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Rüde Tür (nichts Wichtiges)

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Nette Antwort auf eine unfreundliche Tür:

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(Gefunden im Keller des Kennedy-Instituts.)

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June 29, 2007. Uncategorized. No Comments.
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Schön war’s, schön wird es werden

20070619 Img 4246

Jon lachte mich aus. Da hätte ich noch gestern Abend prognostiziert, dass der Kampf um Schmutz und Sauberkeit an der Freien Universität vorbei sei, und nun das: Eine Protestaktion gegen die Exzellenzinitiative, die mit bunt geshreddertem Papiermaterial die K-Strasse so wunderschön entstellt hat, wie nie zuvor. Wer’s war, scheint noch immer unklar zu sein. Schön war’s aber auf jeden Fall. (Amüsant übrigens auch das: da.)

20070619 Img 4257-1

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June 19, 2007. Uncategorized. No Comments.
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Euer/eure Exzellenz zu Besuch

I20070620 4239

Bild: Schön sauber ist es geworden, das neue Foyer.

«Schön sauber soll es sein. Schön teuer wird es werden. Gegen ein System, in dem oberflächliche Sauberkeit & Ordnung wichtigster Wert ist!» Der Satz stand auf der Toilettentür des Friedrich-Meinecke-Institut und ich hatte ihn mir notiert, weil alle anderen Kritzeleien soeben weggewischt worden waren.

Schön sauber soll es auch in diesen Tagen werden, denn es geht um viel, um sehr viel Geld, wenn heute und morgen das Komitee der Exzellenzinitiative die FU besucht. Deshalb wurde unser Universitätsgebäude sogar in seinen Zwischenräumen gereinigt, das Unterholz aus den Hecken geschnitten und der Staub zwischen Lampen und Birnen entfernt. Man will nicht noch einmal aus dem Wettbewerb scheiden.

Wie lange ist es her? Vielleicht ein Jahr? Als ein Heer von Inspektoren die Universität besuchte und sich auf Bockleitern stellte, um sogar in der Beleuchtung der K-Strasse zu kontrollierte, ob die FU zur Eliteuniversität taugt? Mit ihren Reporterwesten und dem Notizmaterial erinnerten sie den Autoren Ilija Trojanow auf dem Foto in der Philologischen Bibliothek. Sie inspizierten und notierten. Ob auch sie, wie Trojanow, «Recherche als poetologische Kategorie» betrieben haben? (Ob auch Trojanow seine Recherchen auf Bockleitern führen?) Doch welcher Sound entsteht, wenn man sämtlichen Unreinheiten und Ungereimtheiten an der Freien Universität niederschreibt, wenn man sämtliche Zitate an den Toilettentüren, die Politparolen an den Bäumen und die Schmierereien an den Wänden sich notiert? Wenn man niederschreibt, was das Putzpersonal täglich zu säubern und die Universitätsleitung mit immer neuen Renovationen endlich zu eliminieren versucht? Ist das noch das alte Lied des Widerstands, das in unseren Fluren manchmal leise, beinahe weinerlich klingt, wenn einige wenige es wieder einzustimmen versuchen?

Oder ist es einfach nur noch Dreck?

«Auch Kreativ-Kram wie altes Gemüse, Farben, Hundescheiße, Kostüme, usw. sind sinnig, Hauptsache die Elite-Leute haben hinterher keine Lust mehr auf die FU», heisst es im Blog des Berliner Bündnis für Freie Bildung zum Widerstand den heutigen Besuch. Der Kampf um Schmutz und Sauberkeit, ich glaube er ist vorbei.

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June 18, 2007. Uncategorized. No Comments.
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K-Strasse

Euer/eure Exzellenz zu Besuch

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Bild: Schön sauber ist es geworden, das neue Foyer.

«Schön sauber soll es sein. Schön teuer wird es werden. Gegen ein System, in dem oberflächliche Sauberkeit & Ordnung wichtigster Wert ist!» Der Satz stand auf der Toilettentür des Friedrich-Meinecke-Institut und ich hatte ihn mir notiert, weil alle anderen Kritzeleien soeben weggewischt worden waren.

Schön sauber soll es auch in diesen Tagen werden, denn es geht um viel, um sehr viel Geld, wenn heute und morgen das Komitee der Exzellenzinitiative die FU besucht. Deshalb wurde unser Universitätsgebäude sogar in seinen Zwischenräumen gereinigt, das Unterholz aus den Hecken geschnitten und der Staub zwischen Lampen und Birnen entfernt. Man will nicht noch einmal aus dem Wettbewerb scheiden.

Wie lange ist es her? Vielleicht ein Jahr? Als ein Heer von Inspektoren die Universität besuchte und sich auf Bockleitern stellte, um sogar in der Beleuchtung der K-Strasse zu kontrollierte, ob die FU zur Eliteuniversität taugt? Mit ihren Reporterwesten und dem Notizmaterial erinnerten sie den Autoren Ilija Trojanow auf dem Foto in der Philologischen Bibliothek. Sie inspizierten und notierten. Ob auch sie, wie Trojanow, «Recherche als poetologische Kategorie» betrieben haben? (Ob auch Trojanow seine Recherchen auf Bockleitern führen?) Doch welcher Sound entsteht, wenn man sämtlichen Unreinheiten und Ungereimtheiten an der Freien Universität niederschreibt, wenn man sämtliche Zitate an den Toilettentüren, die Politparolen an den Bäumen und die Schmierereien an den Wänden sich notiert? Wenn man niederschreibt, was das Putzpersonal täglich zu säubern und die Universitätsleitung mit immer neuen Renovationen endlich zu eliminieren versucht? Ist das noch das alte Lied des Widerstands, das in unseren Fluren manchmal leise, beinahe weinerlich klingt, wenn einige wenige es wieder einzustimmen versuchen?

Oder ist es einfach nur noch Dreck?

«Auch Kreativ-Kram wie altes Gemüse, Farben, Hundescheiße, Kostüme, usw. sind sinnig, Hauptsache die Elite-Leute haben hinterher keine Lust mehr auf die FU», heisst es im Blog des Berliner Bündnis für Freie Bildung zum Widerstand den heutigen Besuch. Der Kampf um Schmutz und Sauberkeit, ich glaube er ist vorbei.

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June 18, 2007. K-Strasse. 1 Comment.
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Neue Kunst, neue Frage

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Skulpturen sind (abgesehen von den kolorierten Landwirtschaftsgeräten im Innenhof der Rost- und Silberlaube) selten an der Freien Universität. Selbst in meiner Bibliothek steht anstelle von John-F.-Kennedys Kopf mittlerweile ein Blumentopf.

Um so erfreuter bin ich über den frischen Jüngling androgyner Qualität im Eingangsbereich der K-Strasse. Vielleicht nicht unbedingt das, was man an einer Universität erwartet. Zumal ihm eine Hand fehlt und die dargestellte Szene keine aus dem Universitätsalltag zu sein scheint. Womit aber lockt er in seiner fehlenden Linken die Eidechse an? Eine neue Frage hatte sich in meine Universität geschlichen, wurde aber sogleich wieder abtransportiert:

20070608 4202

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June 12, 2007. Uncategorized. No Comments.
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