K-Strasse

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Bild: Umbau- / Übermalarbeiten, Kennedy-Institut.

«Quo vadis, Amerika?» fragt das neuste Buch der editionBlätter, unter anderem mit einem Beitrag von Barack Obama. Die Morgenpost schreibt, dass Obama noch diesen Monat nach Berlin kommt. Präziser war, wie üblich, die B.Z.: Vielleicht komme er noch diese Woche! «Obama vor dem Schöneberger Rathaus, dem Big Ben, dem Eiffelturm oder gar mit Staatschefs: Solche Bilder machen sich im Wahlkampf gut», sagt Irwin Collier vom Kennedy-Institut gegenüber der Zeitung, die ich in der S-Bahn immer wieder gerne lese, bis sie mein Nachbar in seinen leeren Aktenkoffer packt, nochmals einen Schluck aus der Jackeninnentasche nimmt und am Bundesplatz den Zug verlässt. Der Lokalsender «Tele Dahlem Dorf» füllt sein Sommerloch mit einem Bericht über die Umbauarbeiten unserer Instituts-Bibliothek. – Oh, Pardon, eine Falschmeldung: Es war die Tagesschau der ARD. Mit dem Beitrag verändert sich meine Statistik, wie oft ich unseren Universitätspräsidenten D. Lenzen bereits gesehen habe, wie folgt: In Filmen: telegene 7x (+1) – Auf Fotografien: fotogene 21x (unverändert seit zwei Tagen) – Als Karikatur/Fotomontage/Skulptur: immerhin 6x (unverändert seit drei Tagen) – Real: distanzierte 1x (unverändert seit zwei Jahren). Der Funpreneur-Wettbewerb, ein Innovationsschub der fu, zeichnet das Projekt einer virtuellen Universität mit dem ersten Preis aus: Vorlesungen werden aufgezeichnet und ins Netz gestellt.

Auf Spreeblick schreibt Malte Welding: «Wenn man … lediglich eine bestehende mittelmäßige Uni nimmt, ihr das Etikett „Exzellenzuni“ anpappt und dann weitermacht wie gehabt, mit denselben Professoren, denselben lieblosen Einrichtungen, dann wird es sein wie eh und je: Die Geldelite wird ihre Kinder auf private Schulen und Hochschulen schicken und somit auch die Elite von morgen stellen.» Man müsse aus der Bildung eine nationale Aufgabe machen, vergleichbar mit dem Amerikanischen Flug zum Mond. Professoren müssten, wie Fussballer, von amerikanischen Elite-Unis abgeworben werden. Aus der Baustelle vor der Silberlaube ist immerhin nicht, wie befürchtet, ein liebloser Parkplatz geworden, den man, wie damals in Berekely, aus Protest hätte umgraben und in einen Park verwandeln können. Stattdessen ist ein Beachvolleyballfeld entstanden (in das man aber, falls Bedürfnis zum Protest gegen das Feld besteht, noch immer ein Maisfeld sähen könnte). Die sympathische studentische Plattform Margins sammelt unterdessen Beiträge für ihre nächste Tagung. Thema: Paradiesische Zustände. Wissenschaftlern der fu und der tu ist es gelungen, «den Bildungsweg des Sexuallockstoffes der parasitisch lebenden Wespenart Nasonia vitripennis zu entschlüsseln und dessen Produktionsort zu lokalisieren». (mf)


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July 6, 2008. K-Strasse. No Comments.

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